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Mittwoch, 19. Dezember 2012

Eine gewaltige Resonanz auf den Adventskalender

Der Vergleich mit einer Bombe mag in der heutigen Zeit nicht so angebracht sein und der mit einer Naturkastastrophe auch nicht, aber die Wirkung des 'Sexy Adventskalender, Weihnachtsfest im Swingerclub' ist ähnlich.

Seit dem 1.12. gibt es jeden Tag eine erotische Story zu lesen, und das Tolle daran ist, dass es sie an dem Tag des jeweiligen Datums gratis gibt.
Wer also von Anfang an dabei ist, hat Glück. Er bekommt alle Folgen umsonst, hat aber mächtig viele Books in der Kindlebibliothek.
Wer nicht aufgepasst hat oder erst später eingestiegen ist, kann immerhin die gesamte Kollektion erwerben. Das ist sogar ratsam, wenn man etwas Übersicht in der Bibliothek behalten möchte.

Gesamtausgabe Weihnachtsfest im Swingerclub bei Amazon
Die Türchen sind nicht nur zur Weihnachtszeit lesenswert. Deshalb lohnt sich der Kauf allemal.

Die Resonanz zeigt sich in folgenden positiven Leserreaktionen

1.
Dieser Adventkalender ist eine tolle Idee - jeden Tag eine erotische Fortsetzungsgeschichte und das noch dazu am "Türchentag" gratis. Habe mir heute Teil 5 geholt und musste mir sofort die ersten 4 Teile auch kaufen. Die Story entwickelt sich spannend, ich bin schon sehr neugierig, wieŽs weitergeht. (Albert tut mir übrigens ein bisschen leid...)

Endlich mal ein Adventkalender für Erwachsene!

2.
Bin ein Fan dieses erotischen Adventskalenders - mit dieser Folge wirds richtich spannend und ich freue mich schon auf die nächsten Fortsetzungen. Super finde ich auch, das jeden Tag eine Folge gratis ist - die Folgen sind das Geld wert, aber so isses natürlich noch besser! :-)

3.
Hier gehts mal ohne Umschweife und großes Herumreden gleich zur Sache ... Ein Swinger-Pärchen entdeckt im Swingerclub "Hüttengaudi" den S/M-Raum. Erstmal wird alles inspiziert, dann wird gleich los gespielt ... Sie entscheiden sich für ein Räuber-Gendarm-Spiel. Er ist der Polizist, sie diejenige, die bestraft werden muss ... Eine kurze, knackige, von der Autorin Florella Sander gewohnt professionell geschriebene erotische Kurz-Geschichte. Sie lässt sich wunderbar zwischendrin lesen und macht Spaß ... Danke fürs Gratis-Lesen-Dürfen und danke auch für diesen erotischen Weihnachtskalender, der uns täglich gratis eine anregende Story beschert ...

4.
Eine recht vergnügliche Unterhaltung dieser Adventkalender! Jeden Tag so ein kleines erotisches Häppchen, da freue ich mich morgens immer schon drauf - wie damals als Kind auf die Schokolade hinter dem Türchen.
Bin schon neugierig, wie es weitergeht. Der arme Albert wird ja ziemlich geknechtet und diese Daniela, sollte auch mal eine Lektion erteilt kriegen, die ist ja ein richtiges Mistst*ck!

5.
Es ist immer wieder ein Freude, bei diesem erotischen Adventskalender täglich ein virtuelles Türchen öffnen zu dürfen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an all' die talentierten Autoren, die uns dieses tägliche "Weihnachtsfest im Swingerclub" bescheren. Und das - jeden Tag wechselnd - auch noch gratis. Danke. Ich weiß dies zu schätzen. So macht "Warten aufs Christkind" besonders viel Spaß ...

Auch hinter dem 15. Türchen verbirgt sich wieder eine hocherotische Story. "Neue Erfahrungen!" hat die begabte Autorin Florella Sander diese heiße Kurzgeschichte genannt.

Die neuen Erfahrungen darf hier Carl machen. Der ist eigentlich ziemlich wütend. Da kommt ihm Felix Vorschlag gerade recht. "Komm' doch einfach mit ins Fummelzimmer. Es ist dunkel und keiner sieht, dass und wer ...", lautet sein Vorschlag. Carl ist überzeugt davon, dass er seine Wut nur in diesem Zimmer los wird. Und die beiden Männer betreten den Raum. Es ist stockfinster. Nur über der Tür ist ein kleines blaues Licht, das zur Orientierung dient, wenn man gehen möchte ... Und Carl macht seine Erfahrungen in diesem "Darkroom" ...

Das Wort "Fummelzimmer" find ich allerdings besonders nett, das Florella Sander sich hier hat einfallen lassen. Was Carl in diesem Zimmer erlebt, wird offen, ehrlich und ohne Umschweife, völlig direkt erzählt. Ich persönlich fand bei dieser Geschichte die Wortwahl ein kleines bisschen zu derb. Aber das ist nur meine ganz persönliche Empfindung oder einfach ein Leserwunsch und keine Wertung ...

Trotzdem war es schön, Carl hier in das Fummelzimmer zu begleiten ... "Neue Erfahrungen!" ist eine kurze, sexy Geschichte, die sehr schnell gelesen und wie gewohnt anregend ist ... Danke!


6.
Hinter dem virtuellen Türchen 17 des erotischen Adventskalenders "Weihnachtsfest im Swingerclub" verbirgt sich dieses Mal eine kleine, reizende Episode, die nach einer Fortsetzung schreit ... Gar so viel passiert hier gar nicht. Aber so eine kleine "erotische Erholungspause" tut auch mal gut ... Ich schätze, dass "Lady Hellwhip" hinter dem 18. Türchen weiter geht?

Die freche Corinna lässt ihrem Chef Albert hier eine ganz spezielle Behandlung zukommen! Sie findet, dass sie ein höheres Gehalt und überdies fünfzig Prozent der Anteile der Firma plus des Geschäftsführerpostens verdient hat ... Ziemlich dreist ... Aber Albert hat sich von Corinna in den "Operationssaal" entführen lassen und ist nun dort ihrer drastischen Behandlungsmethode ausgesetzt. Er liegt ausgestreckt auf der Behandlungsliege, Knöchel und Handgelenke kräftig mit breiten Fixierbändern gestreckt, ein gewisses Körperteil brennt noch von den gezielten Gertenschlägen, die Corinna ihm unbarmherzig verabreicht hat und seine Mundhöhle war von einem dicken Gummiball ausgefüllt, als Corinna ihre Forderungen stellt ...

Eine kurze, professionell erzählte Episode, eher für S/M-Liebhaber. Wer das mag, der wird sich auf Türchen 18 ganz besonders freuen ...

Ein weiterer Dank an die guten Erzähler ... Das ist der aufregendste Adventskalender, der mir jemals begegnet ist!

7.
Der Titel ist hier Programm! Es geht um Bondage. Diese kurze, erotische Episode ist aber nicht nur etwas für Liebhaber von Fesselspielchen!

Bei dieser Kurzgeschichte dürfen wir einen weiteren Raum im Swingerclub kennen lernen, nämlich die "Katakombe". Immer wieder schön zu lesen, was sich die Autoren so einfallen lassen.

Bettina schaut dabei zu, wie Paul Jenny geschickt verschnürt. Irgendwann kommt Paul auf die Idee, dass Bettina doch eigentlich mitmachen könnte. Und eh sie sich versieht, ist sie plötzlich Teil des Spiels und kommt in einen ganz besonderen Genuss ...

Auch die kurze Geschichte hinter Türchen 18 war wieder ein Genuss zu lesen. Dankesehr! Gesamtausgabe Weihnachtsfest im Swingerclub

8.
Hannah braucht es - aber weiß noch nicht so genau, was eigentlich ...

"Es ist schön mit dir, aber noch nicht vollkommen, ich will selbst herausfinden, was genau meine Lust an die Grenzen treibt ... oder ... darüber hinaus ...", sagt Hannah, nachdem Carl sie in eine Nische, in der sich eine weiche, rote Liege befand, gezogen und sich genommen hat, was er in diesem Moment brauchte ... Carl versichert ihr, dass sie dafür noch Zeit haben ...

Die Pärchen vergnügen sich hier weiterhin im Swingerclub und erleben nicht nur die unterschiedlichsten erotischen Spielarten, sie gehen auch durch ihre Gefühlswelt bergauf und bergab. Und genau das macht die erotische Hüttengaudi auch so spannend. Es geht hier zwar in erster Linie natürlich um "das Eine", aber das Gefühlsleben der unterschiedlichen Menschen kommt auch nicht zu kurz ...

Hinter Türchen 19 verbirgt sich hier ein kurzes, schnelles Stelldichein zwischen Carl und Hannah.

Und wieder dürfen wir virtuell hier einen neuen Raum des Clubs betreten: Die frivole Kellerdisco! Hier gbit es Nischen mit Vorhängen. Und Carl und Hannah vergnügen sich hier auf die Schnelle ...

Ein weiteres Dankeschön für diese kurze erotische Geschichte ... Noch fünf Türchen ... Nie war Advent schöner :-)

Donnerstag, 6. September 2012

Give me more Sado, Honey





Die Welt befindet sich im erotischen Taumel wegen eines Bestsellers. Wegen einer Trilogie, deren erster und zweiter Teil bereits erschienen sind. Im Oktober noch einmal 600 Seiten. Insgesamt 2000 Seiten, die nie (wirklich nie?) langweilen?
Wie groß das Leiden inzwischen ist, erfährt man täglich bei Twitter, Facebook und Co. Dort weinen sich die User aus, weil sie bis Ende Oktober warten müssen. Bis endlich der dritte Teil der Geschichte des dominanten Grey und Ana, welche ihm verfiel, erscheint.

Es ist seit Jahren Usus, Romane als Mehrteiler in Hinblick auf Verfilmung zu schreiben. Wenigstens ein Dreiteiler muss drin sein.
Joanne Rowling hat diese Tradition zur Blüte gebracht, Harry durfte nicht sterben, und schon damals sah man diese an Schmerz-Lust erkrankten Gestalten mit ihren leidenden Gesichtern in den Buchhandlungen, wenn wieder ein Band erschienen war. Süchtige waren das, die sich zuvor auch noch mit Schlafentzug gegeißelt hatten. Und wenn es auch nur ein Hirnorgasmus war, der sich entlud - immerhin war es einer.

Trilogien und Mehrteiler sind wir gewöhnt. Aber den Herrn der Ringe gab es als Komplettwerk und nicht zerlegt auf Monate. Auf die Idee, die Filmvorlage zu zerlegen und auf drei quälend langsam vergehende Jahre zu verteilen, kam Peter Jackson. Bei Twilight war es genauso.
Die Vorstellung, es könnten Oktologien oder Dodekalogien werden, ist ein Horror-Lustszenario. Zwölf Jahre, wenn pro Jahr nur ein Film in die Kinos kommt. Eine erregende Vorstellung. Eine Dauererektion, die zwölf Jahre dauert. Wahnsinn.
Wenn einen sonst nichts mehr am Leben erhält, so wenigstens die Hoffnung, noch den letzten Teil eines Films erleben zu dürfen. Denn so lange werden wir Konsumenten solcher Bücher und Filme in der Erregungsschleife festgehalten. Das ist Stress pur und Sado schlechthin. Was geht vor in diesen Köpfen, die das Spiel von Tease and Denial mit uns spielen? Sind das nicht sogar Köpfe von Sadisten, die Spaß an der Macht haben?
Die Ohnmacht, Jahre auf einen Film warten zu müssen, ist unerfüllte Befriedigung, Schmerz, Leiden und Begehren und hat damit die Tore zur Welt des Masochismus längst aufgestoßen.
Welch ein Trost wäre es, diese Werke wenigstens schon vorbestellen zu können, so lange sie 12 Jahre lang in zerlegter Form erscheinen. Schade, dass Kinokarten in diesem Zeitrahmen nicht vorbestellt werden können, aber vielleicht entdeckt bald jemand diese Marktlücke.

Das Buch der Bücher – Shades of Grey. Wie konnte die Menschheit bis heute ohne überleben? Es wird auch einen Film (oder Mehrteiler) geben. Die Schauspieler werden schon gehandelt. Hollywood, bitte zeig Erbarmen und lass dieses vollkommene erotische Meisterwerk nicht von Angelina Jolie und Taylor Lautner spielen. Soweit darf nicht einmal Sadismus gehen, aber da der ohnehin von Masochismus abhängig ist, bzw. sich daraus nährt, sollte die Androhung eines Massensuizids wohl zeigen, wozu Masochisten wirklich fähig sind.

Ist es nicht entsetzlich profan, das Beischlafritual nur auf herkömmliche Weise ohne eine Prise Sado zu vollziehen? Einfach nur rein und raus, sich eben noch durch das Kamasutra vögeln oder mal auf dem Küchentisch, dann iss abba gut.
Es darf gern ein wenig Sado/Maso sein, und ehrlich, geht nicht sogar eine ungeheure Faszination von dieser Variante der Lust aus?
Saso/Maso darf sich jetzt outen. Endlich. Endlich darf man im Supermarkt an der Kasse über Shades of Grey und die Sado/Maso Lust reden. Bei Feuchtgebiete' 'Schoßgebete' hat sich das noch nicht jeder getraut. Apropos, wie hieß doch die Autorin dieser Schmuddelwerke noch? Ist nicht wichtig, E.L.James muss sich jeder merken. Endlich darf man sagen, dass einem der Lover in der letzten Nacht mit der Peitsche die höchsten Wonnen bereitet hat. Man darf sagen, wie prickelnd es war, die Klammern an den Brustwarzen gespürt zu haben, an denen er gezogen hatte. Auch ein Utensil – bekannt als Kopierrädchen für Schnittmuster - erfährt seine wahre Bestimmung erst beim Sado/Maso. Wer möchte nicht einmal ausprobieren, in Ketten und Seilen völlig ausgeliefert zu sein? Besser ein wenig Schmerz, als überhaupt kein Gefühl zu haben. Frigidität ist No Go.
Die Muskelpakete haben ausgedient. Der neue Traummann heißt Grey – geheimnisvoll, dominant, intelligent, und wenn er will, so sanft und liebevoll, dass es schmerzt. Nebenbei auch noch reich und ansehnlich. Kann frau einem solchen Mann oder dessen Plagiat widerstehen? Ich habe Zweifel.