Jetzt habe ich dem Buch doch ein neues Cover gegönnt. Ich hielt das für notwendig, obwohl ich an die Arbeit dachte, die damit wieder verbunden ist. Überall innen die Copyrighthinweise für Fotos ändern, bei den verschiedenen Plattformen die neue Version und das neue Cover hochladen.
Dummerweise bekommen Kunden die Neuauflage nicht automatisch, sie müssen erst den Support anmailen.
Rund um das Thema Literatur allgemein und Erotik im Besonderen - Florella Sander
Meine Bücher
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Dienstag, 14. Februar 2012
Neues Cover für Schau mir zu
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Sonntag, 6. November 2011
Schau mir zu - Platz 88
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Mittwoch, 26. Oktober 2011
Trailer zum Buch
Alle Filme werden mit Trailern beworben, warum nicht auch Bücher? Zu dieser Art der Werbung hat mich ein Trailer von Saskia Pasíón, ebenfalls Autorin, Mitglied von iWriters und Facebookfreundin inspiriert.
Erotische Literatur zu bewerben ist schon grenzwertig, oft auch nicht nötig, wenn sie sich von allein verkauft. Die visuellen Möglichkeiten sind nicht groß, es sei denn, man möchte pornomäßig einsteigen und den Focus gleich zwischen die Beine lenken. Dann muss man sich wenigstens nicht um Geschmack und Ästhetik kümmern. Eine Riesenoberweite, verschmierte Lippen im knalligen Rot, ein dümmlicher Gesichtsausdruck und Strapse finden immer Liebhaber, deren Ansprüche nicht allzu groß sind.
Die Grenzen verschwimmen oft. Aber nicht für mich. Mir ist die Andeutung lieber als das brutale Hineinstoßen der Sinne in fleischige Höhen und Täler. Die Brust unter Spitzenstoff bei diffusem Licht wirkt erotischer als schweinchenfarbene Haut, die sich um zwei massige Kugeln von fünfzehn Zentimeter Duchmesser spannt und sich im grellen Licht präsentiert.
Davon abgesehen verkauft sich fast nichts von allein. Das merken die meisten unabhängigen Autoren sehr schnell. Ein Autor sollte aber nicht warten, bis das gerade veröffentlichte Buch immer weiter nach hinten rutscht.
Wer aber nicht unbedingt ein Freund von penetranter Werbung ist, braucht originelle Einfälle. Lesungen sind eine gute Idee. Sind sie das auch für AutorInnen, die unter Pseudonym durch die Literaturwelt geistern und auch mit den herausgestöhnten 'AHHHs und 'Oohh ja's' usw. vor laufender Kamera und Publikum ihre Probleme haben?
Der Soundtrack zum Trailer ist von einem jungen Musiker namens Ean Weichsel aus Wien. Ein Talent, das mir empfohlen wurde. Ich kenne ihn nicht persönlich, obwohl - welch Zufall - die Geschichte in Wien spielt. Da er wie wir unabhängigen Autoren im Prinzip auch Selfpublisher ist, geht es ihm nicht anders als uns, und daher freut er sich gewiss über jede Weiterempfehlung.
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Freitag, 21. Oktober 2011
Neue Rezension
Seit heute gibt es eine neue Rezension für mein Minibook 'Facetten der Sinnlichkeit' . Vielen Dank, liebe Rezensentin, für dieses positive Feedback. Direkt zur Rezension
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Sonntag, 18. September 2011
Der Meatgrinder bei SW
Viel Arbeit hätte ich mir im Vorfeld sparen können, wenn ich meine KG zuerst bei smashwords veröffentlicht hätte. Da aber alle Aktionen nur in Englisch erklärt werden, schreckte mich das zunächst erst einmal ab. Doch dann befasste ich mich mit dem Premium Katalog, ohne den kein Text die Schwellen zum Apple Store überschreiten wird.
Meiner Bequemlichkeit musste ich also einen Tritt in den Hintern geben und mich intensiv mit der Übersetzung der Anforderungen zur Aufnahme in den Katalog beschäftigen. Auch mit WORD habe ich mich jahrelang so weit arrangiert, dass ich die Funktionen mir anpasste und viele Dinge so ausführte, wie sie laut smashwords Style Guide verboten sind. Zum Beispiel die Einzüge der Absätze mit der Tabtaste setzen.
Ich wählte auch gern exotische Schriften und Übergrößen für die Überschriften.
Da wurde ich vom Style guide schnell in die Knie gezwungen. Der Meatgrinder war erbarmungslos und erlaubte nicht die kleinste Schlamperei. Auf das Ergebnis kann ich stolz sein. Auto Vetter ließ mich die Schranke passieren und meldete: keine Fehler!! Schön.
Ob ich das Gleiche mit meinem Romanmanuskripten mache, die noch herumliegen, ist noch ungewiss.
Meiner Bequemlichkeit musste ich also einen Tritt in den Hintern geben und mich intensiv mit der Übersetzung der Anforderungen zur Aufnahme in den Katalog beschäftigen. Auch mit WORD habe ich mich jahrelang so weit arrangiert, dass ich die Funktionen mir anpasste und viele Dinge so ausführte, wie sie laut smashwords Style Guide verboten sind. Zum Beispiel die Einzüge der Absätze mit der Tabtaste setzen.
Ich wählte auch gern exotische Schriften und Übergrößen für die Überschriften.
Da wurde ich vom Style guide schnell in die Knie gezwungen. Der Meatgrinder war erbarmungslos und erlaubte nicht die kleinste Schlamperei. Auf das Ergebnis kann ich stolz sein. Auto Vetter ließ mich die Schranke passieren und meldete: keine Fehler!! Schön.
Ob ich das Gleiche mit meinem Romanmanuskripten mache, die noch herumliegen, ist noch ungewiss.
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Donnerstag, 15. September 2011
Für wen schreiben AutorInnen
Als eine meiner Freundinnen meine Kurzgeschichte 'Schau mir zu' lesen wollte, war ich zunächst begeistert. Im Freundes-und Bekanntenkreis schmückt eine Autorin sich mit diesem Genre nicht sehr, und dort sieht es mit Testlesern nicht gut aus. Aber diese Freundin hatte mit mir sehr offen über ihre eigenen erotischen Vorlieben und Defizite gesprochen, die sie erst nach der Trennung von ihrem Mann richtig erkannte.
Ihr gefiel die Geschichte. Dann gab sie sie ihrem Freund, besser gesagt: ihrem Lover. Bei ihren gegenwärtigen, kurzen Affären ist Partnerschaft oder Beziehung nicht der richtige Begriff.
Bei einem Besuch lernte ich ihn kennen. Meine Freundin brachte auch ziemlich schnell das Thema auf die Geschichte. Doch der Mann wusste in dem Moment nicht, dass ich die Autorin war, denn ich hatte sie unter Pseudonym veröffentllicht. Deshalb sagte er unverblümt seine Meinung. Sie baute mich nicht auf. 'Viel zu langatmig' waren seine Worte. Du musst direkter schreiben. Und als Beispiel brachte er dann gleich den neuen Bestseller von Roche. Das wollen Leser (Männer???) lesen.
Roche als Vorbild für erotische Literatur? Ich hoffe sehr, dass diese Art der Literatur bald wieder unter den Grabbeltischen verschwindet, besser noch in der Altpapiersammlung vergammelt. Oder in der Kanalisation.
Der nächste findet die Geschichte vielleicht zu deftig, dem übernächsten Leser fehlen Details und der überübernächste möchte mehr Schauplätze….
Für wen schreibe ich eigentlich, überlegte ich. Nur für mich allein natürlich nicht, denn dann würde das Tagebuch schreiben ausreichen. Ich schreibe, damit ich gelesen werde. Aber ich schreibe auch das, was ich vertreten kann. Ich werde auch meine Sprache nicht ändern, nur weil ein Mann das so möchte. Ganz sicher weiß ich, dass meine Texte ihre Liebhaber haben.
Erotik bekommt bei mir die Chance sich zu entwickeln. Erotik ist für mich ein Raum in einem Haus, den ich durch eine Tür betreten möchte. Und danach möchte ich nicht sofort in der Toilette stehen.
Bin ich die Einzige?
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