Meine Bücher

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Sonntag, 19. August 2012

Motivierendes aus dem Hintergrund

Immer dann, wenn ich wirklich wieder so weit bin, den Stift hinzuschmeißen, kommt die Motivation aus dem Hintergrund.
Manchmal möchte ich wirklich kapitulieren, immer sinnloser erscheint mir der Kampf gegen die vielen Steine, die einem SP Autoren vor die Füße geworfen werden, und aus denen man irgendwann auch nichts Schönes mehr bauen kann. Die Übermacht der Verlagsgiganten ist immer noch zu groß, obwohl die selbst jetzt um Autoren kämpfen.
Täglich werden neue eBooks auf den Markt geschleudert, die das gleiche Schicksal ereilt. Wer sich nicht in den Charts halten kann, verschwindet im Datenmüll bei Amazon und in den anderen Stores.

In solchen Momenten bedeutet es mir sehr viel, solche Sätze zu lesen:  
          Genau für das Empfehlen solcher Stories habe ich meinen Blog angefangen.

Eine dritteRezi bei Amazon und auch auf seinem Blog bestärken mich dann wieder, weiter zu schreiben.


'Um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen: diese Kurzgeschichte fängt den Leser von der ersten Seite an ein und lässt ihn bis zum Ende auch nicht wieder los. Der Autorin gelingt es schon mit den ersten Sätzen eine erotische Spannung nicht nur zu beschreiben, sondern auch zum Leser zu transportieren, dass es eine prickelnde Freude ist. Die eigentliche Geschichte ist ein eher intrigantes Spiel von Sybell, der man aber ob ihrer lustvollen Vorgehensweise nicht böse sein kann.
Genau für das Empfehlen solcher Stories habe ich meinen Blog angefangen.'


weitere Feedbacks für (frei formuliert:-)), auch die per Mail oder PN, und über die ich mich ebenfalls sehr freue

  • höllisch geil und sinnlich
  • lustvoll und ein bisschen böse
  • Herzstillstand
  • so feurig, dass Mann einen  einen Feuerlöscher braucht.
  • Die Geschichte spricht sicher Männer und Frauen gleichermaßen an - wie auch die anderen Bücher von Frau Sander
oder folgendes Feedback, nachdem Rubensfalle von Rena Larf in der Erotik Morning Lounge vorgelesen wurde:
Die Stimme von Rena und die Geschichte sind wie geschaffen füreinander.

Rubensfalle gibt es immer noch zum kostenlosen Downloaden bei 1000 Mikes.











Donnerstag, 26. Juli 2012

Mein 'böses' Buch



Auf die Frage, welches meiner Bücher ich am liebsten mag und welches mir beim Schreiben am meisten Spaß gemacht hat, werde ich kaum antworten können. Jedes hat mir Spaß gemacht, für jede Geschichte brannte ich gleich stark.
Aber Rubensfalle ist schon ein besonderes Buch. Sehr weit habe ich mich (damals) damit vorgewagt, wie ich finde. Dabei hatte ich aber immer nur im Auge, wie es auf mich wirkte. Ich bekam anfangs trotz der guten Verkäufe kein Feedback. Für keines meiner Bücher. Ich brauchte schon einiges an Motivation, um den Stift nicht aus der Hand zu legen.
Unter meinen anderen eBooks fristete Rubensfalle erstmal ein Schattendasein, bis es in die kostenlose Werbeaktion von Amazon kam.

Dann kamen Feedbacks, und es fühlt sich schon gut an, wenn Lob für Erotik aus weiblicher Feder überwiegend von Männern kommt. Meine Zielgruppe -Mann möge mir verzeihen- waren aber zuerst nur Frauen. Da konnte ich mich gut eindenken und einfühlen. Ich beobachte immer wieder, dass Frauen zur Erotik gern oder sogar eher übers Lesen den Zugang finden, während Männer dem Visuellen, Fotos, Filme oder Videos eher den Vorzug geben. Das ist meine Wahrnehmung, aber kein pauschales Statement.

'Sehr lustvoll und ein bisschen böse', lautet der Titel einer 5 *****Bewertung bei Amazon. Huch, war das am Anfang meine Absicht gewesen? Ein 'böses' Buch zu schreiben? Eine böse Protagonistin zu erschaffen? EinBiest? Ein Luder?  Etwas strange  sollte Sybell ja wirklich sein, aber eine Böse? Eine Sadistin gar? So sah ich sie doch überhaupt nicht. Sie spielte doch bloß ihre Spiele mit Ulla und Volker. Die eigene Wahrnehmung und die Fremdwahrnehmung decken sich nicht immer.
Musste ich mir um die verbalen Ergüsse meiner Fantasie etwa ernsthaft und in Zukunft Sorgen machen?

Böse ist ein Kompliment. Sybell ist nicht harmlos, und auch nicht nur ein bisschen böse, sondern richtig ausgekocht. Hinter allem, was sie tut, steckt bewusste Absicht. Sie meint es nicht gut. Sie trägt sadistische Züge, auch wenn diese eher in den Bereich psychische Gewalt fallen und wenn sie dabei sogar manchmal liebevoll sein kann. Sie reizt den Rahmen der Macht über andere wirklich bis zum Letzten aus, ohne brutal zu sein.
Auch in der Fortsetzung wird sie nicht lieber, sondern noch experimentierfreudiger.

Wie ist die Geschichte überhaupt entstanden?
Vor 4 Jahren begann ich die ersten Zeilen eines Romans und hatte vor, dieses Kapitel in die Handlung einzubauen. Bis ich feststellte, dass es gar nicht recht zur Handlung passte und auch viel zu erotisch war. So kam ich auf die Idee, diesen Teil als eigenständige Kurzgeschichte zu verfassen.
Oft kamen Zweifel und Fragen: Was bewegt dich, eine solche Story zu schreiben? Welche inneren Abgründe offenbarst du? Geht Sybell nicht zu weit? Oder gibst du sogar viel zu viel von dir selbst damit preis? Vielleicht denkt der Leser sogar, du selbst bist diese gemeine Sybell und hättest alles selbst erlebt, wozu die Ich Perspektive ohnehin gern verleitet.

Alles Quatsch! Fantasie ist nun mal die unerschöpfliche Ressource des Autors. Der Krimiautor schildert auch detailliert manchen Mord und legt nicht nur eine Leiche in den Keller. Es fließt Blut, es wird gestochen, gequält, verstümmelt.
Auch erotische Fantasien gehören zur Person des Schriftstellers und sind ein Teil von ihm. Genauso malt auch mancher Künstler am liebsten Akte und keine Landschaften. Erotik beschäftigt ihn aus irgendeinem Grund. Wichtig ist nur, dass Autor und Leser Fantasie von Realität trennen können. Ein Autor/Leser muss diese Fantasien nicht ausleben, nur weil er darüber schreibt. Ich bin ziemlich tief in meine Fantasie gegangen, damit eine solche Story an die Oberfläche kommen konnte.

RUBENSFALLE Bei Amazon

Viele leugnen ihre 'dunkle','böse' bzw. 'schwache', masochistische Seite, aber jeder Mensch hat diese Seiten in sich.  In der Gesellschaft  genießt der Schwache, das Opfer das Mitgefühl, und das ist auch gut so, sofern es um kriminelle Handlungen geht.
Bei der Erotik muss differenziert werden. Sadisten und Masoschisten bedingen sich gegenseitig, es geht um Lustgewinn bei ihren Handlungen, wenn sie denn in ihrer eigenen Welt ausgetragen werden. Das kann die Beziehung, das kann die BDSM Szene sein.

Seitdem gelingt es mir auch, diese eher als negative, verurteilte Seite anzunehmen und zu ihr zu stehen, denn sie existiert in meiner Fantasie und trotzdem absolut nicht in der Wirklichkeit. Ich darf mir erlauben, sie in schriftlicher Form auszuleben, und ich darf immer wieder Protagonisten erschaffen, die 'böse' sind. Natürlich ist das auch ein Stück Selbstbefreiung, genau wie bei anderen Autoren, die ihre 'bösen' Helden zum Leben erwecken.


Rubensfalle gibt es auch als Hörerlebnis. Rubensfalle: gelesen von Rena Larf

Samstag, 11. Februar 2012

#SampleSunday gerade erschienen Frühjahrsputz und Libido

bei Beam eBooks
Der Frühjahrsputz ist fällig. Emma bestellt ihrer sexuell sehr vernachlässigten besten Freundin Marie einen Nacktputzer. Bei Sascha dreht sich alles nur um die 'Zeigelust', die weibliche Anatomie ist ihm nicht besonders vertraut.
Zwischen ihnen beginnt ein erotisches Spiel, sie brauchen einander für ihren eigenen Lustgewinn.
Für ihre immer stärker werdende Sucht nach einem Fick lässt Marie sich allerhand einfallen.

Donnerstag, 26. Januar 2012

Meine Zwischenbilanz von KDP Select und die Konsequenzen.


Nochmal eine kurze Info, für alle die es noch nicht wissen, bzw. es schon wieder vergessen haben.

Kdp Select ist ein Angebot von Amazon für Autoren  und Amazon prime Mitglieder (nur in Amerika)

  • Es gilt insgesamt 3 Monate, und Verlängerung ist möglich
  • Exklusivität für Amazon, das Buch darf nirgendwo sonst verkauft werden, auch nicht auf der eigenen HP.
  • 5 Tage Werbeaktion innerhalb des Angebots. In diesen fünf Tagen wird das Buch kostenlos angeboten.
  • Es handelt sich in erster Linie um ein Ausleihangebot für die amerikanischen Kunden.  

Von meinen drei Kurzgeschichten habe ich Rubensfalle dort angemeldet, weil es sich bis dato noch nicht so gut wie die anderen verkaufte.

Bei allen anderen Plattformen, wie smashwords, Beam eBook und google books habe ich das eBook deaktiviert.

Des Weiteren habe ich einen Test durchgeführt. Einen Test, ob ein Buch ohne jegliche Selbstvermarktung überhaupt läuft.
Ich veröffentlichte 2 weitere erotische Geschichten unter einem anderen Pseudonym. Mit diesem Autorennamen bin ich weder bei Twitter, noch bei FB noch sonst wo bekannt. Geworben habe ich auch nicht.
Die beiden Geschichten unter dem anderen Pseudo haben sich auch hinterher noch lange sehr gut verkauft.
Die Downloadzahlen (einschließlich Amazon.com)
Rubensfalle knapp 300.
Die beiden anderen KG's  ungefähr 600.
Bei den Zahlen sind keine Verkäufe mitgerechnet.

Bilanz

  • für ein neues Buch eines unbekannten Autoren, der keine Lust und Zeit für  Selbstvermarktung hat, ist KDP Select optimal. Es löst den Wiedererkennungseffekt aus, sobald er ein neues Werk publiziert.
  • Erotik ist und bleibt ohnehin ein Kassenschlager.
  • Wenn ein Autor nicht unermüdlich weiterschreibt und neue Geschichten anbietet, wird er in den anderen Stores schnell 'vergessen' und rutscht automatisch durch die nachfolgenden aktuellen Bücher nach hinten. Auch bei smashwords gab es keine Downloads mehr.
Konsequenz

Ein weiteres Buch werde ich nicht bei KDP Select anmelden, denn auf die Verkäufe bei beam eBooks und iTunes möchte ich nicht verzichten. Unbekannten Autoren empfehle ich es aber.