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Montag, 14. Januar 2013

The Next Big Thing Blog Hop




The Next Big Thing Blog Hop ist eine Möglichkeit für Autoren (in der ganzen Welt)
zu berichten, an welchem Projekt sie gerade arbeiten.
Sie beantworten 10 Fragen zu ihrem nächsten Buch.
Zusätzlich erwähnt man die Person, die einen vorgeschlagen hat,
und nennt selber 5 Autoren/Autorinnen, die als nächstes die Fragen beantworten.


Ich wurde freundlicherweise von Conny Kingdom vorgeschlagen.
Sie ist eine Erotikautorin und Herausgeberin.
Ein kleiner Auszug ihrer Arbeit:

Erotik


Hier nun die 10 Fragen und meine Antworten:


Was ist der Arbeitstitel Ihres Buches?

Der Titel des Buches ist 'Triambolage'

Woher kam die Idee für das Buch?

Ich hatte vor Jahren einen Roman begonnen, den ich noch nicht beendet 
habe. Ich stellte fest, dass die Handlung sich immer mehr von der 
ursprünglichen Idee fortbewegte. Aus einer 
Liebesbeziehung wurde plötzlich eine 
Dreierbeziehung und das Buch 
war zu 70% Erotik. 
Für reine Erotik war es nicht geeignet,
deshalb koppelte ich Kapitel aus
und schrieb sie neu.

Unter welches Genre fällt Ihr Buch?

Erotik

Wie lautet die Ein-Satz-Zusammenfassung Ihres Buches?

Es handelt sich um eine Dreierbeziehung zwischen zwei Frauen und einem Mann.

Welche Schauspieler sollten Ihre Charaktere in einer Filmumsetzung spielen?

Da es um Erotik geht, sind die Rollen wahrscheinlich nur mit 'Erotikdarstellern' möglich. Hier muss man aber solche finden, die aus der Geschichte keine 
platte Pornografie werden lassen. Ich denke, im Filmbereich tut sich 
da schon einiges, denn die Nachfragenach guten Filmen mit 
anspruchsvollen erotischen Handlungen und 
Hintergrund ist groß.
 
Werden Sie Ihr Buch selbst verlegen oder wird es vertreten durch einen Agenten?

So lange ich die Energie für den Einzelkampf habe, werde ich meine Bücher selbst verlegen. Eine Zusammenarbeit kann ich mir mit freien Lektoren und mit guten Marketingexperten vorstellen. Auf alles andere möchte ich verzichten.

Wie lange haben Sie gebraucht, um den ersten Entwurf Ihres Manuskripts zu schreiben?

Ich bin keine Schnellschreiberin und brauche grundsätzlich viel Zeit. 
Für Triambolage habe ich fast 7 Monate gebraucht, wobei ich 
meistenskeinen richtigen Entwurf schreibe, sondern gleich 
Kapitel 
an Kapitel reihe. Es kann auch sein, dass ich Anfang 
und Ende habe und an der Mitte monatelang sitze.

Welche anderen Bücher würden Sie mit Ihrem Genre vergleichen?


Alles, was unter den Begriff Erotik fällt. Nur keine Pornografie und Storys, 
in denen es nur um Olympiarekorde und Quantität geht

Was sonst könnte das Interesse des Lesers für Ihr Buch wecken?


Alle, für die Erotik nicht nur ein Akt ist, sondern ein Zusammenspiel von
Liebe, Sinnlichkeit, Zärtlichkeit, Leidenschaft und natürlich ... Magie.
 
Möchten Sie andere Autoren für das Interview nominieren?


Sehr gerne möchte ich auch andere Autoren nominieren.
Die Namen werden in Kürze folgen. 

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Mein neuestes Buch




Mein erstes längeres, erotisches Werk geht seinem Ende zu. Dafür habe ich fast sechs Monate gebraucht. Ganz schön lange, wie ich finde, aber ich kann nicht schneller schreiben, egal, wie gern ich es möchte. Denn meine Hauptquelle ist Intuition und auch Inspiration, und die kommen und gehen wie es ihnen beliebt. Ohne sie entsteht nicht diese 'Magie', die ich so wichtig finde, und die mir auch immer wieder bestätigt wird, unter anderem hier http://mctseten.wordpress.com/2012/09/20/violas-wahnsinnslover-von-florella-sander/ letzter Absatz. Diese Sätze sind Balsam, und ich stelle immer wieder fest, dass die Botschaft verstanden wird.
Aber so untätig war ich wiederum auch nicht, ich habe parallel an 2 anderen, längeren Manuskripten gearbeitet, die unter anderen Pseudos laufen, und eins davon wird ein Roman von ca. 150 Seiten werden. Erotik spielt auch darin eine sehr große Rolle, aber keine so große, um erotische Literatur zu sein. Es ist mehr ein Roman, in dem ich meine melancholische Seite auslebe.

Thema des neuen Buches ist eine sehr sinnliche und auch komplizierte Beziehung zwischen drei Personen in der Konstellation zwei Frauen und ein Mann. Der größte Feind dieser Beziehung ist die Eifersucht. Es geht darum, diese nicht nur zu besiegen, sondern auch gleichzeitig zu erkennen, dass der Mensch, auf den jemand eifersüchtig ist, auch eine Bereicherung und ein Gewinn sein kann und nicht nur ein Konkurrent sein muss.(In der Fantasie ist ja so vieles möglich, was im realen Leben oft undenkbar ist)

Hier gibt es mal wieder eine kleine Leseprobe. #saflo-texte über 18

Donnerstag, 26. Juli 2012

Mein 'böses' Buch



Auf die Frage, welches meiner Bücher ich am liebsten mag und welches mir beim Schreiben am meisten Spaß gemacht hat, werde ich kaum antworten können. Jedes hat mir Spaß gemacht, für jede Geschichte brannte ich gleich stark.
Aber Rubensfalle ist schon ein besonderes Buch. Sehr weit habe ich mich (damals) damit vorgewagt, wie ich finde. Dabei hatte ich aber immer nur im Auge, wie es auf mich wirkte. Ich bekam anfangs trotz der guten Verkäufe kein Feedback. Für keines meiner Bücher. Ich brauchte schon einiges an Motivation, um den Stift nicht aus der Hand zu legen.
Unter meinen anderen eBooks fristete Rubensfalle erstmal ein Schattendasein, bis es in die kostenlose Werbeaktion von Amazon kam.

Dann kamen Feedbacks, und es fühlt sich schon gut an, wenn Lob für Erotik aus weiblicher Feder überwiegend von Männern kommt. Meine Zielgruppe -Mann möge mir verzeihen- waren aber zuerst nur Frauen. Da konnte ich mich gut eindenken und einfühlen. Ich beobachte immer wieder, dass Frauen zur Erotik gern oder sogar eher übers Lesen den Zugang finden, während Männer dem Visuellen, Fotos, Filme oder Videos eher den Vorzug geben. Das ist meine Wahrnehmung, aber kein pauschales Statement.

'Sehr lustvoll und ein bisschen böse', lautet der Titel einer 5 *****Bewertung bei Amazon. Huch, war das am Anfang meine Absicht gewesen? Ein 'böses' Buch zu schreiben? Eine böse Protagonistin zu erschaffen? EinBiest? Ein Luder?  Etwas strange  sollte Sybell ja wirklich sein, aber eine Böse? Eine Sadistin gar? So sah ich sie doch überhaupt nicht. Sie spielte doch bloß ihre Spiele mit Ulla und Volker. Die eigene Wahrnehmung und die Fremdwahrnehmung decken sich nicht immer.
Musste ich mir um die verbalen Ergüsse meiner Fantasie etwa ernsthaft und in Zukunft Sorgen machen?

Böse ist ein Kompliment. Sybell ist nicht harmlos, und auch nicht nur ein bisschen böse, sondern richtig ausgekocht. Hinter allem, was sie tut, steckt bewusste Absicht. Sie meint es nicht gut. Sie trägt sadistische Züge, auch wenn diese eher in den Bereich psychische Gewalt fallen und wenn sie dabei sogar manchmal liebevoll sein kann. Sie reizt den Rahmen der Macht über andere wirklich bis zum Letzten aus, ohne brutal zu sein.
Auch in der Fortsetzung wird sie nicht lieber, sondern noch experimentierfreudiger.

Wie ist die Geschichte überhaupt entstanden?
Vor 4 Jahren begann ich die ersten Zeilen eines Romans und hatte vor, dieses Kapitel in die Handlung einzubauen. Bis ich feststellte, dass es gar nicht recht zur Handlung passte und auch viel zu erotisch war. So kam ich auf die Idee, diesen Teil als eigenständige Kurzgeschichte zu verfassen.
Oft kamen Zweifel und Fragen: Was bewegt dich, eine solche Story zu schreiben? Welche inneren Abgründe offenbarst du? Geht Sybell nicht zu weit? Oder gibst du sogar viel zu viel von dir selbst damit preis? Vielleicht denkt der Leser sogar, du selbst bist diese gemeine Sybell und hättest alles selbst erlebt, wozu die Ich Perspektive ohnehin gern verleitet.

Alles Quatsch! Fantasie ist nun mal die unerschöpfliche Ressource des Autors. Der Krimiautor schildert auch detailliert manchen Mord und legt nicht nur eine Leiche in den Keller. Es fließt Blut, es wird gestochen, gequält, verstümmelt.
Auch erotische Fantasien gehören zur Person des Schriftstellers und sind ein Teil von ihm. Genauso malt auch mancher Künstler am liebsten Akte und keine Landschaften. Erotik beschäftigt ihn aus irgendeinem Grund. Wichtig ist nur, dass Autor und Leser Fantasie von Realität trennen können. Ein Autor/Leser muss diese Fantasien nicht ausleben, nur weil er darüber schreibt. Ich bin ziemlich tief in meine Fantasie gegangen, damit eine solche Story an die Oberfläche kommen konnte.

RUBENSFALLE Bei Amazon

Viele leugnen ihre 'dunkle','böse' bzw. 'schwache', masochistische Seite, aber jeder Mensch hat diese Seiten in sich.  In der Gesellschaft  genießt der Schwache, das Opfer das Mitgefühl, und das ist auch gut so, sofern es um kriminelle Handlungen geht.
Bei der Erotik muss differenziert werden. Sadisten und Masoschisten bedingen sich gegenseitig, es geht um Lustgewinn bei ihren Handlungen, wenn sie denn in ihrer eigenen Welt ausgetragen werden. Das kann die Beziehung, das kann die BDSM Szene sein.

Seitdem gelingt es mir auch, diese eher als negative, verurteilte Seite anzunehmen und zu ihr zu stehen, denn sie existiert in meiner Fantasie und trotzdem absolut nicht in der Wirklichkeit. Ich darf mir erlauben, sie in schriftlicher Form auszuleben, und ich darf immer wieder Protagonisten erschaffen, die 'böse' sind. Natürlich ist das auch ein Stück Selbstbefreiung, genau wie bei anderen Autoren, die ihre 'bösen' Helden zum Leben erwecken.


Rubensfalle gibt es auch als Hörerlebnis. Rubensfalle: gelesen von Rena Larf

Samstag, 29. Oktober 2011

Letzter Schliff

Die dritte Geschichte ist in trockenen Tüchern. Noch ein letzter Schliff, dann geht sie raus. Heute Abend steht sie bei XinXii zum Verkauf. Dort läuft es am schnellsten mit der Veröffentlichung. 

Worum es geht? Hier noch einmal eine Ultrakurzbeschreibung:
Rubensschönheit Ulla bringt Pepp in die langweilige Ehe von Sybell und Volker

Ich trenne mich so ungern von meinen drei Protagonisten Sybell, Volker und Ulla, dass in mir schon die Idee einer Fortsetzung reift. Einige Szenen nehmen schon Gestalt an...
Eine Dreierbeziehung schmeißt einem Autor die Ideenbröckchen wie Delikatessen zu.

Im 18+ Bereich gibt es schon Leseproben zum Vorglühen.