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Sonntag, 13. Mai 2012

Erotik_News #eronews neue paper.li Zeitung



Unter dem Titel Erotik-News habe ich eine Zeitung bei Paper.li erstellt, um in erster Linie für Self-Publishing-Autoren von erotischer Literatur zu werben.
Es geht aber auch allgemein um die stärkere Vernetzung und Verbreitung von erotischer Kreativität: Literatur, Kunst, Grafik, Photografie etc.
 
Was in dieser Zeitung erscheint:
Buchtipps
Blogeinträge, wenn ein Tweet mit Hashtag zu ihnen verlinkt
Alles rund um erotische Literatur
Interviews
Eigenwerbung für eBooks und Printbooks
Fremdbewerbung für andere Indies
Artikel, auch medizinische
Fachbegriffe & Definitionen &Wissenschaftliches zum Thema
Aufklärung
Vorstellung von erotischer Kunst
Blogbeiträge zum Thema
Hinweise auf Rezensionen für eBooks, damit Autoren bekannter werden
Auch Bücher wie Liebesromane und Romanzen, in denen Erotik eine große Rolle spielt, wo sie aber nicht das Hauptthema ist.
BDSM
Erotikperlen - besonders anspruchsvolle Erotik
Autoren/Künstler Homepages

Was sie nicht enthalten wird:
Pornographie
zu Explizites auf der ersten Seite, keine Tweets mit expliziten Begriffen, damit Leser, die sich an erotische Literatur herantasten, nicht gleich erschlagen werden
Werbung für Bücher, in denen nur 'sinnlos gerammelt' wird und die dem Genre schaden und Werbung für automatisch übersetzte Bücher
Bücher, deren Cover, Blick ins Buch, 1* Rezis Leseproben höchst minderwertige Qualität versprechen
Eindeutige Gewaltverherrlichung
Keine Werbung für Sexbusiness
Keine Umleitung auf Pornoseiten
 
Wenn ihr in dieser Zeitung gern erscheinen möchtet oder beim Surfen lesenswerte Beiträge findet, dann benutzt für eure Tweets den Hashtag #eronews
Ein Twitter Account ist dazu natürlich notwendig.
Da mein Gedächtnis mich öfter mal im Stich lässt :), habe ich noch nicht alle Autoren von erotischer Literatur gelistet und vergesse sicher auch mal den einen oder anderen. Eine öffentliche Liste https://twitter.com/#!/FlorellaSander/erotiknews ist bereits angelegt und wartet auf viele Mitglieder und Abonnenten.

Sie erscheint probeweise erst einmal täglich.

Freitag, 11. Mai 2012

Auf dem Weg an die Spitze

http://www.amazon.de/Rubensfalle-Minibook-ebook/dp/B0061QWE7Y/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1336766595&sr=8-1
Rubensfalle auch mal wieder auf dem Weg nach oben.

Samstag, 4. Februar 2012

#SampleSunday Werbung und warum Fremd'be'werbung so sympathisch ist

Bei Twitter und auch bei FB gehen viele Self-Publishing Autoren inzwischen dazu über, andere Autoren/Künstler/Twitterer ebenfalls zu empfehlen und für sie zu werben.
Die Tweets könnten dabei oft von Werbetextern stammen, so einfallsreich sind sie. In ihnen versteckt sich ein Link, der zum Buch bzw. zur HP oder zum Blog des Beworbenen führt.
Die Wirkung ist größer, als es Eigenwerbung je sein könnte.

Selbstpromotion langweilt irgendwann, ist sehr zeitaufwändig und oftmals nur Schaumschlägerei. Wobei die Verpackung oft mehr verspricht als der Inhalt wert ist. Die egomanische Überheblichkeit erinnert manchmal schon an die Altvorderen der Literatur. Pfeiferauchende, bereits zum Denkmal erstarrte und in Kultursendungen parlierende Wichtigtuer. Auch unter SP Autoren gibt es solche bereits.

So werde ich AutorInnen, die sich sieben Tage in der Woche in jedem Post, Kommentar  und Tweet ausschließlich selbst bewerben, mit ihren Verkäufen, Likes und Favs protzen, höchstens anstandshalber mal einen Tweet retweeten, nie andere empfehlen, bzw. sich nicht mit anderen austauschen und sich überhaupt für das Allergrößte/Genialste halten, nie lesen.
Mir wird schon übel, wenn sie bei jedem Beitrag, bei jeder Freundschaftsanfrage einen Link zu ihrem Buch oder zu dem, was sie sonst noch anbieten, posten.
In meiner Freundesliste/Followerliste haben diese Leute keinen Platz, es muss sich von denen daher bitte niemand angesprochen fühlen. Gegen ein gesundes Maß an Eigenwerbung spricht auch nichts. Allerdings sei es jedem freigestellt, das eigene Marketingverhalten kritisch zu betrachten.
Stolz auf das Erreichte zu sein, möchte ich keinem absprechen. Aber das Gefühl ist doch schöner, wenn es ein anderer herbeiführt und nicht man selbst.
Können AutorInnen ihre eigenen Werke überhaupt objektiv einschätzen?
Sehr schlecht, denke ich, denn die so genannte Betriebsblindheit schmeißt ihnen immer wieder Knüppel zwischen die Beine.

Oder es entsteht im Gegenteil der Eindruck, der Autor könnte Schwierigkeiten haben, sein Werk unter die Leute zu bringen, und muss jetzt um so penetranter trommeln.
Wenn sie gar nicht werben, gelten sie als 'unsicher' ihren Werken gegenüber. Sie würden nicht dazu stehen, heißt es. So manövrieren sie sich in die Mauerblümchenstellung.

Werbung muss also sein.

Mittlerweile weiß ich sicher, dass IndieautorInnen zum Großteil auch von IndieautorInnen gelesen werden, weil sie sich leider immer noch nicht in der anderen Verlagsliteraturwelt u.ä. etablieren konnten.
Man sieht es an den Tweets, an den Feedbacks und an den Empfehlungen, an den Mails, an den Posts, an den Rezis, dass sie sich gegenseitig lesen.
Da liegt es nah, dass Indies auch am besten in der Lage sind, Indieliteratur zu bewerten und zu empfehlen. Davon machen sie Gebrauch.

Eins meiner ersten Books von SP Autoren stammt auch von einer Autorin, die unermüdlich für andere warb und mich allein dadurch auf ihr eigenes Buch aufmerksam machte.Es folgten andere.

Die Langzeitwirkung des Fremdbewerbens liegt auf der Hand: Die Vernetzung und der Bekanntheitsgrad der SP Autoren steigen. Sie werden nicht mehr übersehen. Dabei besteht die Gefahr eines Glasglockensyndroms.
Dessen wird man sich schnell bewusst, wenn man wieder einmal durch die Foren geistert, in denen IndieautorInnen nach wie vor angegriffen, unters Mikroskop gepackt, gemobbt und beschimpft werden. Manchmal werden sie auch nur ignoriert. Auf jeden Fall kommt die Botschaft in der Glasglocke an: Ein Indie ist nichts, ein Hobbyliterat, ein Amateur, er kann nicht schreiben, und sein Werk wimmelt nur von Fehlern. Und Stil? Ein Indie hat keinen, er fabuliert irgendwas zusammen, nicht selten seine eigene Lebensgeschichte.
Dazu kommen dann noch einige 1-2Sterne Rezis, die beim Verlagsautoren zu Rekordumsätzen führen, für den SP Autoren aber auf lange Sicht das Aus bedeuten. Die paar Leser, die sich von Rezis nicht bestechen lassen, sind Ausnahmen.

Aber die meisten von ihnen können schreiben. Die meisten Verlagsautoren können ebenfalls schreiben. Aber einige auch nicht. Sie haben nur das Glück, clevere Marktstrategen gefunden zu haben, die sie in die Bestsellerlisten beamen und ihnen Stammleser bescheren.

Um dahin zu kommen, brauchen SP AutorInnen einen bunten Mix aus Werbung, die anderen nicht so schnell auf die Nerven geht.

Nicht immer easy going.


Donnerstag, 29. September 2011

Kurze Stories für zwischendurch

Meine Erfahrungen mit dem Verkaufserfolg von erotischen Kurzgeschichten sind gut. Bei Amazon gibt es allein im Kindle Erotikgenre über 2000 Bücher, verlegt als Romane und Kurzgeschichten. Der unabhängige Autor hat besonders bei der erotischen Literatur eine Chance, auch ohne Verlag erfolgreich zu publizieren.

Ich gehe davon aus, dass die meisten E-Reader Besitzer diesen auch bei sich haben, wenn sie unterwegs sind. Ähnlich wie bei einem Handy, und mit dem Reader lassen sich Wartezeiten überall wunderbar überbrücken.
Der Vorteil einer elektronischen Bibliothek ist ihr geringes Gewicht. Die Bücher können zu jeder Tag und Nachtzeit, im Urlaub und im Ausland heruntergeladen werden. Die meisten digitalen Bücher (im Besonderen von unabhängigen Autoren) sind günstiger als die gedruckte Version.
Das müssen sie auch sein, um die Konsumenten zufrieden zu stellen.

Auch muss der Leser nicht vor Scham im Boden versinken, wenn er 'Peitsch mich aus', 'Mach mich wild' und so weiter lesen will. Der peinliche Gang in die Buchhandlung bleibt ihm erspart. Erotik ist gefragt, kurz und knapp sollte sie möglichst sein, als Appetithäppchen dienen. Spitzenreiter ist der BDSM Bereich, der fiktive Sklavenmarkt, der mich persönlich nicht sehr zum Schreiben anregt. Überwiegend Frauen werden dort wieder in eine entwürdigende Rolle gepresst, die sie schon zu lange gespielt haben. Sie sind die unterwürfigen Weibchen, die erniedrigt werden dürfen und dabei auch noch Spaß haben. So lange das Spielerei ist - okay, aber wenn da nur Brutalität und Vergewaltigungsfantasien das Feld bereitet wird, finde ich das fragwürdig.

Für Kurzgeschichten ist ein Reader das optimale Medium. Eher ungeeignet für den Roman. Ein Großteil der 'hungrigen' Leserschaft verfügt über eins nicht mehr: über genügend Zeit. Bücher werden verschlungen statt genossen. Die Muße für längere Leseerlebnisse fehlt einfach.
Ich beobachte das sogar an mir.
Während ich mich in der Bibliothek, in der schon die Geräuschkulisse gedämpft und entspannend ist, mit ein paar Büchern in die Sofaecke setze und lese, bzw. in der Buchhandlung ebenfalls in Ruhe durchblättere, bin ich im Internet überhaupt nicht bereit, längere literarische Texte zu lesen und klicke nach 2-3 Absätzen sofort weiter. Weiter. Weiter. Weiter. Wohin eigentlich?
Bei einer digitalen Leseprobe möchte ich auch sofort im Geschehen sein, ich will kein langes Geplänkel vorher, während ich dem Printbuch Zeit gebe, sich zu entwickeln, und weil ich mit der Geschichte wachsen möchte.
Der Reader ist wie das Internet das Medium für unsere schnelllebige Zeit.