Meine Bücher

Freitag, 30. Dezember 2011

ErotikautorInnen - Tipps


 Links öffnen sich nur beim Klicken auf den Namen unter dem Bild
Eva Arados
 


Eva Freng




Conny Kingdom

Isabelle Sander
Manuela Nagel

Jean Fellber




Florella Sander
 









  



noch mehr ErotikautorInnen - meine Tipps



 
Chris P. Rolls

Nick Colbe






 

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Countdown läuft - noch 3Tage

Das Weihnachtsgeschenk der besonderen Art.
Die Kinder sind im Bett, die Anrufe in der Familie, wenn es sie gab, erledigt, nun kommt der wirklich gemütliche Teil des Abends. Da liegt er nun der Reader und wartet auf seine Premiere.
Wäre es nicht prickelnd, die Liebste/  den Liebsten mit einer digitalen erotischen Geschichte zu überraschen? Sie kann sofort beim Onlinehändler heruntergeladen und gelesen werden.
Noch prickelnder wäre es, den Reader schon vorher mit ein paar erotischen Geschichten zu bestücken und sich auf ein Weihnachten der besonderen Art einzustimmen.
Noch nie von eBooks gehört? Dann wird es Zeit. Auch wenn der Reader nicht unter dem Weihnachtsbaum lag, ist das kein Problem. Für alle, die es noch keinen Reader haben - hier ein Tipp von mir: durch Programme, die die Onlinehändler anbieten, ist es möglich, eBooks auch am PC zu lesen. Die Installation ist eine Sache von Sekunden.

Die Überraschung ist der Pfeffer in der Liebe. Bei der Auswahl der Bücher bin ich gern behilflich:
http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_i_3_6?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Daps&field-keywords=florella+sander&sprefix=florel
oder bei: http://www.beam-ebooks.de/autoreninfo.php?autor=Florella%20Sander
oder:
http://itunes.apple.com/de/book/schau-mir-zu/id470207991?mt=11

Alles andere überlasse ich jetzt der Fantasie des Lesers.

Freitag, 16. Dezember 2011

KDP Select - Das Ende der Träume?

Meine Befürchtungen gingen schon in die Richtung. Die ersten Autoren, die an dem Amazon Programm Kindle Select teilnahmen, kommen gerade wieder in der Realität an. 5 Tage lang in den Bestsellerlisten zu sein, das waren Höhenflüge, die nun plötzlich enden. Die Augen müssen erstmal verkraften, was sie sehen - plötzlich ist das Buch wieder auf Patz Soundso, und keiner kauft es, weil es nicht bemerkt wird.

Mir steht das noch bevor. Am Sonntag ist es soweit.
5 Tage kostenlos eBooks downloaden - davon machten und machen Leser reichlich Gebrauch. Wenn die Downloadzahlen Verkaufszahlen wären, wäre schon fast ein kleiner Urlaub drin. Auf meine anderen zum Verkauf angebotenen Bücher hatte die Werbeaktion allerdings keinen Einfluss.

Wenn das Selectangebot über mehrere Monate dauert, dann befürchte ich sogar noch weitere Tiefschläge für uns eBookautoren. Die Leser werden nur noch kostenlose Bücher downloaden. Das Angebot ist ja reichlich vorhanden, es gibt ständig Nachschub, weil immer irgendwer sein Buch 5 Tage for nothing anbietet. Der Lesestoff reicht für Jahre. Datenmüll verrottet nicht. Warum also noch ein Buch kaufen?

Hinter der ganzen Werbeaktion verbirgt sich m.E. eine Reisenkampagne mit dem Ziel, den hauseigenen E-Reader zu verkaufen. Wer einen Reader hat, will auch lesen. Indies spielen hier auch die Rolle des Lockvogels. Der Leser deckt sich ein mit kostenlosen eBooks, die Namen der Autoren werden vergessen, es ging auch gar nicht um sie oder um die Qualität ihrer Bücher. Geschenkt nimmt man sie schon, aber ab 99 cent hört das Strohfeuer der Zuwendung dann auch auf.

Amazon vergisst die self-publisching Autoren nicht - sie dürfen kostenlos veröffentlichen, und dafür ist wohl jeder dankbar. Jeder, der schon sinnlos Geld für Manuskripteinsendungen, Printversionen, Druckkostenzuschussverlage und für das Besäufnis nach der Absage hinausgepulvert hat. 

Das Gefühl, verheizt zu werden, bleibt. 


Sonntag, 20. November 2011

Umfrage an Leser und lesende AutorInnen

Als self publishing Autorin kenne ich die Stores, wo meine Bücher gekauft werden. Da gibt es einige, wo es prima läuft und andere, in denen kaum etwas verkauft wird.
Deshalb richte ich diese Umfrage direkt an Leser. Natürlich sagt sie nichts über die Gründe aus, warum jemand genau in diesem Store kauft.

Ich freue mich sehr über Beteiligung.

Übrigens noch ein Hinweis: Auch wenn jemand noch keinen Reader für eBooks hat, bedeutet das nicht, dass er keine eBooks lesen kann. Bei Kindle und Apple gibt es Programme für den PC.

Samstag, 19. November 2011

Jetzt neu- Blick ins Buch

Na, das kann sich doch sehen lassen -  Blick ins Buch direkt auf dem PC. Kein langes Downloaden mehr nötig. Keine Installation eines Programms nötig, das die Dateien öffnet. Kein Datenmüll auf dem PC. Alle, die (noch) keinen E-Reader haben, können  die Leseprobe direkt auf dem Bildschirm lesen.
                                          
                                               Eine erotische Geschichte mit viel Romantik

Die Zukunft gehört den eBooks.

Freitag, 18. November 2011

Das wurde auch Zeit - Amazon!!

Endlich, endlich gibt es bei Amazon einen Fortschritt. Im KDP Forum wurde es schon  bemängelt, dass sich der Leser immer umständlich alle Lesproben herunterladen muss. Wer hat schon Lust dazu.?
Nun gibt es die Funktion ‘Blick ins Buch’, die es bei Amazon.com schon lange als ‘Search inside’ gibt.

Donnerstag, 10. November 2011

Doppelt

Mich gibt es jetzt nochmal.
Kein Witz. Meinen Titel 'Schau mir zu' gibt es seit einigen Tagen ein zweites Mal bei Amazon.
Da hat aber wer geschlafen - 1.Die Autorin und 2. Amazon.
Bei einem bekannten Bestsellerautoren kostet so ein dummes Versehen schon mal ein paar Tausender, aber wer würde überhaupt wagen, einem berühmten Autoren seinen Titel abzukupfern.
Ich bin eine frische, unbekannte, self-publishing Autorin, die ihren Titel glücklicherweise vorher recherchierte, um sicherzugehen.

Rechtlich bin ich mit meinem 'Allerweltstitel', man will es nicht glauben, auf der Gewinnerseite. Rechtsgrundlage ist das Markengesetz (§§ 5, 15.) Mein Buch wurde als Erstes veröffentlicht, und in diesem Moment trat der Titelschutz automatisch ein. Es handelt sich somit um eine Rechtsverletzung.
Ich unterstelle keine Absicht, welcher junge eBookautor kennt sich schon im Gesetzesdschungel aus? Dieses Gebiet übernimmt bei den Schriftstellern unter Vertrag ja auch der Verlag.
Allerdings frage ich mich, wie Amazon das übersehen konnte, und wie mir auffiel, nicht nur bei mir. Ich fand einen weiteren doppelten Titel. Sie können nicht jedes Buch von vorn bis hinten lesen, um festzustellen, ob irgendwelche Rechte verletzt wurden. Aber einen gleichen Titel finden, dürfte doch kein Problem sein.

Dienstag, 1. November 2011

Wochenbettdepression

So nenne ich die kurze Phase der Leere bis zum Beginn des neuen Manuskripts, nachdem ein Buch oder eine Geschichte beendet sind.
Nun, ganz so schlimm ist es nicht, und ganz so lange dauert die Phase nicht. Ideen sind genug da, der zündende Funke fehlt noch. Der erste Satz. Die Inspiration. Sonne, Wärme und Frischluft sind schon mal gute Voraussetzungen.

Samstag, 29. Oktober 2011

Geschafft

Das neue Minibook Rubensfalle gibt es heute schon bei XinXii.
Im ePub und Mobiformat.

Countdown zum Upload

Die Veröffentlichung geht gerade in die Startphase.
Aber einen Blick auf das Cover darf der neugierige Leser schon mal nehmen.

Letzter Schliff

Die dritte Geschichte ist in trockenen Tüchern. Noch ein letzter Schliff, dann geht sie raus. Heute Abend steht sie bei XinXii zum Verkauf. Dort läuft es am schnellsten mit der Veröffentlichung. 

Worum es geht? Hier noch einmal eine Ultrakurzbeschreibung:
Rubensschönheit Ulla bringt Pepp in die langweilige Ehe von Sybell und Volker

Ich trenne mich so ungern von meinen drei Protagonisten Sybell, Volker und Ulla, dass in mir schon die Idee einer Fortsetzung reift. Einige Szenen nehmen schon Gestalt an...
Eine Dreierbeziehung schmeißt einem Autor die Ideenbröckchen wie Delikatessen zu.

Im 18+ Bereich gibt es schon Leseproben zum Vorglühen.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Trailer zum Buch



Alle Filme werden mit Trailern beworben, warum nicht auch Bücher? Zu dieser Art der Werbung hat mich ein  Trailer von Saskia Pasíón, ebenfalls Autorin, Mitglied von iWriters und Facebookfreundin inspiriert.

Erotische Literatur zu bewerben ist schon grenzwertig, oft auch nicht nötig, wenn sie sich von allein verkauft. Die visuellen Möglichkeiten sind nicht groß, es sei denn, man möchte pornomäßig einsteigen und den Focus gleich zwischen die Beine lenken. Dann muss man sich wenigstens nicht um Geschmack und Ästhetik kümmern. Eine Riesenoberweite, verschmierte Lippen im knalligen Rot, ein dümmlicher Gesichtsausdruck und Strapse finden immer Liebhaber, deren Ansprüche nicht allzu groß sind.
Die Grenzen verschwimmen oft. Aber nicht für mich. Mir ist die Andeutung lieber als das brutale Hineinstoßen der Sinne in  fleischige Höhen und Täler. Die Brust unter Spitzenstoff bei diffusem Licht wirkt erotischer als schweinchenfarbene Haut, die sich um zwei massige Kugeln von fünfzehn Zentimeter Duchmesser spannt und sich im grellen Licht präsentiert.

Davon abgesehen verkauft sich fast nichts von allein. Das merken die meisten unabhängigen Autoren sehr schnell. Ein Autor sollte aber nicht warten, bis das gerade veröffentlichte Buch immer weiter nach hinten rutscht.

Wer aber nicht unbedingt ein Freund von penetranter Werbung ist, braucht originelle Einfälle. Lesungen sind eine gute Idee. Sind sie das auch für AutorInnen, die unter Pseudonym durch die Literaturwelt geistern und auch mit den herausgestöhnten 'AHHHs und 'Oohh ja's' usw. vor laufender Kamera und Publikum ihre Probleme haben?

Der Soundtrack zum Trailer ist von einem jungen Musiker namens Ean Weichsel aus Wien. Ein Talent, das mir empfohlen wurde. Ich kenne ihn nicht persönlich, obwohl - welch Zufall - die Geschichte in Wien spielt. Da er wie wir unabhängigen Autoren im Prinzip auch Selfpublisher ist, geht es ihm nicht anders als uns, und daher freut er sich gewiss über jede Weiterempfehlung.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Zeitmanagement

Mein nächstes Minibook ist so gut wie fertig, noch die letzten Korrekturen vornehmen, konvertieren und hochladen. Nebenbei bastele ich einen Trailer. Hört sich nach wenig Arbeit an und braucht eigentlich auch wenig Zeit. Wenn die Zeiträuber nicht wären. Mein momentan größter Zeiträuber ist unsere neue Gruppe für unabhängige Autoren.  iWriters. Auch mein liebster Zeiträuber. Diese Gruppe ist einmalig. Autoren tauschen sich aus, stellen Fragen, geben Antworten, geben Ratschläge zu Covern und äußern Kritik. Gestern gab mir eine FB Freundin einen Supertipp, weil ich einen Soundtrack für den Trailer brauchte. Über diesen jungen Musiker möchte ich jetzt noch nichts sagen und nichts vorwegnehmen. Erst, wenn der Trailer online ist.

Neue Ideen werden bei iWriters vorgestellt, und jeder bringt sich ein. Das sind Dinge, die ein Autor auch in Foren und woanders erhalten kann, wird mancher jetzt denken. Leider kenne ich kein Forum, in dem die Stimmung herzlich ist. Überwiegend ist man dort Beute, über die eine Meute gierig herfällt. Erstmal werden einige angegiftet, weil sie im falschen Bereich posten oder weil sie sich die 5000 Beiträge nicht durchgelesen haben und so unverschämt sind, jetzt ihre banalen Fragen zu stellen. Anders bei iWriters. Die Atmosphäre ist - auch wenn das jetzt vielleicht abgehoben klingt - herzlich und von Pioniergeist geprägt. Small Talk heißt das Zauberwort. Dialoge werden geführt, und da kann man schon mal kleben bleiben.
Aber bald ist es soweit -  dann gibt es die nächste Geschichte von mir.

Freitag, 21. Oktober 2011

Neue Rezension

Seit heute gibt es eine neue Rezension für mein Minibook 'Facetten der Sinnlichkeit' . Vielen Dank, liebe Rezensentin, für dieses positive Feedback. Direkt zur Rezension

Sonntag, 16. Oktober 2011

Erotisches zur Nacht

eine kleine Leseprobe aus aus Facetten der Sinnlichkeit  in   Content   + 18

Mal isses da - mal isses wech, das Miniaturbildchen

Gestern war plötzlich das Minaturbild im Widget rechts verschwunden.
Kein Bild vorhanden, hieß das.
Schweißausbrüche pur. Meine erste Reaktion und Frage war, ob irgendwer dieses Cover vielleicht doch zu anstößig fand.
Wer sich einmal die Cover der erotischen Literatur in den verschiedenen Stores anschaut, wird bestätigen, dass meins recht harmlos ist.

Die Fotos habe ich legal erworben, und in den AGB stand unter anderem ausdrücklich, dass man sie für Buchumschläge nehmen könne. Es wird auch darauf hingewiesen, dass die Modells nicht diskriminierend dargestellt werden dürfen. Das habe ich nicht getan, und somit kam dies als Ursache für das verschwundene Bild auch nicht in Frage. Auch habe ich sichtbar im Buch das Copyright des Fotografen und Händlers für die Fotos erwähnt.

Und nun ist das Bild ist plötzlich wieder da.  Aber vorhin war es auch schon wieder fort. Mal sehen, wie lange es so weiter geht.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Cover geändert

Heute habe ich ein neues Cover für mein eBook Schau mir zu erstellt und es bereits in den verschiedenen Stores geändert.
Bei Amazon dauern Ändererungen im Schnitt 1-2 Tage, aber im Prinzip sind sie immer sehr schnell.
Bei Smashwords selbst geht das Ändern auch Ruckzuck. Allerdings durchlaufen die Updates bei den Verteilern immer wieder das gleiche Prozedere, und das dauert.....dauert... dauert...
XinXii geht ebenfalls recht schnell.
Schließlich muss ich im Buch selbst neue Copyright Hinweise hinzufügen.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Jetzt auch im iTunes Store

Mein erstes Buch Schau mir zu gibt es jetzt auch bei Apple. Endlich nach ungeduldigen 2 Wochen.
Von der Preisproblematik in den verschiedenen Stores hatte ich schon gehört. Jetzt hab ich das Problem selbst am Hals. 0,50 Cent Unterschied.

Trotzdem freue ich mich riesig.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Mein nächstes Projekt

Mein nächstes Projekt ist wieder eine erotische Kurzgeschichte.

Thema: Eine Rubensschönheit bringt die eintönige Ehe von Sybell und Volker ganz schön auf Trab.
vorab schonmal eine kurze Inhaltsangabe:

In die Ehe der Fotografin Sybell und des Betriebswirtes Volker hat die Eintönigkeit Einzug gehalten. Sex ist zu einem Steckspiel verkommen, das nur alle zwei Wochen als Pflichtübung stattfindet. Von Spaß kann nicht die Rede sein.
Dann taucht plötzlich Ulla auf - eine Rubensschönheit zum Anbeißen, die sowohl Volker, als auch Sybell betört.
Sybell genießt die Vorstellung, Volker und Ulla zusammenzubringen. Ihre Mittel bewegen sich dabei oft an der Grenze des 'guten' Geschmacks. Zunächst einmal überredet die Fotografin die gehemmte Ulla zu Aktaufnahmen.


Mit  dem Schreiben in der ICH Perspektive gehe ich ein Wagnis ein. Als Leser ist man oft geneigt, einen Bezug vom Text zum Autor herzustellen, zu glauben, hier würde das eigene Leben verarbeitet. Fakt ist, dass ich sehr gern in der Ich Form schreibe.


Sicher reichen die Fantasien eines Autors sehr weit. Der Kopf führt sein Eigenleben. Ohne Fantasie gäbe es weder Harry Potter, noch den Herrn der Ringe. Es handelt sich um Fiktionen, die entweder möglich sein könnten oder nie möglich sein werden. Manche AutorInnen gehen dabei sicher auch zu weit.

Samstag, 8. Oktober 2011

Leseproben bei Amazon gefallen mir nicht

Bin ich die Einzige, die mit den Leseproben bei Amazon nicht zufrieden ist?

Ich habe bisher - auch um zu sehen, wie andere schreiben - immer wieder eBook Leseproben von erotischer Literatur (andere natürlich auch)heruntergeladen und mal mein eigenes Leseverhalten getestet. Ich bin davon ausgegangen, dass ich kein Autor, sondern nur Leser bin. Um der Sache noch Dramatik zu verleihen, habe ich mich mit starken Vorbehalten gegen unabhängige Autoren ausgestattet.

Textproben, die eine miserable Rechtschreibung aufweisen und sich vom Stil her im untersten Bereich bewegen, entgehen meiner kritischen Durchleuchtung ohnehin. Da weiß ich nach drei Sätzen, ob ich ein Buch kaufe oder nicht.
Es geht mir um die wirklich guten erotischen eBooks von unabhängigen Autoren. Ich habe festgestellt, dass diese bei meiner Durchleuchtung nicht punkten konnten, und sie können nicht einmal etwas dafür. Es liegt an der Plattform, auf der sie veröffentlichen. Wenn ich als LeserIn ein erotisches Buch erwerbe, möchte ich auch eine erotische Leseprobe und nicht 10 Sätze Content vom Anfang des Buches, die überhaupt nicht erotisch sind, sondern erstmal nur Infos für Leser, damit er in die Geschichte einsteigen kann.
Bei den Romanen geht das noch, aber bei der Kurzgeschichte ist fast jede Leseprobe durchgefallen, unter anderem meine. Wenn dann ein Buch auch noch über 3€ kostet, kaufe ich es gewiss nicht. Wenn ich als unabhängige Autorin schon so denke, wie denken dann erst die Kunden und Konsumenten?
Manche Preise für eBooks sind utopisch, die Summe würde ich nicht einmal für das Printbuch eines Bestsellerautoren ausgeben.

Warum ich das überhaupt schreibe?
Die Autoren können sich noch so sehr anstrengen, wenn sie nicht ein bisschen gesponsert werden, verschwinden sie irgendwann auf Platz 500 und werden von den neuen, nachströmenden Büchern verdrängt. Sie werden schon nach wenigen Tagen von den Autoren, die über Verlag publizieren, nach hinten geschoben. Wer sollte sie dort suchen? Wer macht sich die Mühe, 500 Titel durchzuklicken? Haben Leser nichts anderes zu tun?
Warum ist es nicht möglich, dass ein Autor selbst aussucht, wo seine Probe beginnt und wie lang sie ist?

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Smashwords

Wenn sich doch mal jemand erbarmen würde, die komplette Smashwords Anleitung und stufenweise Vorgehensweise der Veröffentlichung ins Deutsche zu übersetzen.
Bei einigen Formulierungen reicht mein Schulenglisch nicht mehr aus, und an wichtigen Stellen übersetzt das automatische Übersetzungsprogramm einfach nur katastrophal.
Auch wenn man nicht allzuviel falsch machen kann - beruhigen würde eine vernünftige Übersetzung schon.
So wunderte ich mich, dass mein eBook trotz Aufnahme in den Premiumkatalog nicht bei Apple oder den anderen Verteilern zu finden war. 
Mir war klar, dass es nicht sofort am nächsten Tag sein würde, nachdem es die Aufnahmekriterien erfüllt hatte.
Ich fand den Fehler dann zufällig.
Jeder Autor hat bei SW einen Account, um den er sich wirklich intensiv kümmern sollte. SW erledigt fast alles selbst, aber eben nur fast alles. Ein hochgeladenes Buch ist dort sofort verfügbar - im Gegensatz zu Amazon, wo es 1-2 Tage dauert. Die Verteilung läuft auch automatisch, so heißt es bei SW, sofern ein Buch die Kriterien des Premium Katalogs erfüllt. Aber der Autor irrt, wenn er meint, dass er nichts mehr erledigen müsse.
Dass  im so genannten  Distribution Channel Manager  auf  submit changes geklickt werden muss, davon stand nichts, oder es ist mir entgangen. Ansonsten ist alles ausführlich erklärt, wenn auch in englisch.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Wenn ein Verlag an meine Tür klopft…,

wird er keine offenen Türen mehr eintreten, sagte eine befreundete Erotikautorin im Gespräch zu mir. Eine Autorin, die schon seit Jahren erfolglos Manuskripte an Verlage schickt, aber als eBook Autorin einen guten Nebenverdienst hat.
Was soll ich mit einem Verlag für mein eBook? Die eBooks werden dadurch nur teurer, und ich verschenke nichts, das ich problemlos selbst verdienen kann.
Erotik ist ein Selbstläufer, den ich nur mit Klappentext, Cover und Kurzbeschreibung bewerbe, fuhr sie fort.
Was kostet uns die Schreiberei denn? Nichts, so gut wie nichts. Zeit und PC Strom. Jeder, der eine Worddatei erstellen kann, einige Formatierungsregeln beachtet und ein wenig vom Konvertieren versteht, kann publizieren. Bei den größten Plattformen, die teilweise komplett den Buchhandel abdecken, geht das sogar kostenlos.
Wie sollte ein  Autor von digitaler Erotik seine Literatur auch bewerben, wenn zwischen ihm und seinen Lesern kaum Kommunikation stattfindet? Wenn es kaum Bewertungen und Rezensionen dieser eBooks gibt. Glücklicherweise, meine ich. Bewertungen sind für einen unabhängigen Autoren ein Neutrum. Ob da nun zehn Mal fünf Sterne oder zehn Mal ein bis zwei Sterne zu sehen sind, spielt keine Rolle für den Kauf. Liken und Taggen heißt der Tipp unter Indies. Oder gute Bewertungen erhalten. Aber wer schreibt die? Mit Sicherheit kaum ein Rezensent, der sonst 'anspruchsvolle' Bücher unter die Lupe nimmt.
Das alles bringt nur was, wenn die Texte gut sind, d.h. wenigstens die Rechtschreibung okay ist. Ansonsten bringt man mit diesen Gefälligkeitsdiensten seinen eigenen Ruf in Gefahr.

Aber Lektorat? Korrektorat?
Manchen Leser interessiert nicht einmal, ob der Erotikautor überhaupt die deutsche Sprache beherrscht. Man ist geneigt, das zu glauben, wenn man die Bestsellerlisten sieht. Ein Bestseller lässt nicht unbedingt auf Qualität schließen, das gilt für erotische Literatur noch mehr, als für andere.
Hintergründe und Figurenbeschreibungen langweilen auch eher, als dass sie unterhalten. Sprachliches Austoben ist bei der Mehrheit ebenfalls nicht gefragt, sondern Dirty Talk.
Gewünscht wird Sex in allen Spielarten. Fantasie ist in diesem Genre die halbe Miete.

Eigenwerbung - im Prinzip rede ich hier über das größte Problem eines unabhängigen Autors, welches beim Genre Erotik keins ist.

Donnerstag, 29. September 2011

Kurze Stories für zwischendurch

Meine Erfahrungen mit dem Verkaufserfolg von erotischen Kurzgeschichten sind gut. Bei Amazon gibt es allein im Kindle Erotikgenre über 2000 Bücher, verlegt als Romane und Kurzgeschichten. Der unabhängige Autor hat besonders bei der erotischen Literatur eine Chance, auch ohne Verlag erfolgreich zu publizieren.

Ich gehe davon aus, dass die meisten E-Reader Besitzer diesen auch bei sich haben, wenn sie unterwegs sind. Ähnlich wie bei einem Handy, und mit dem Reader lassen sich Wartezeiten überall wunderbar überbrücken.
Der Vorteil einer elektronischen Bibliothek ist ihr geringes Gewicht. Die Bücher können zu jeder Tag und Nachtzeit, im Urlaub und im Ausland heruntergeladen werden. Die meisten digitalen Bücher (im Besonderen von unabhängigen Autoren) sind günstiger als die gedruckte Version.
Das müssen sie auch sein, um die Konsumenten zufrieden zu stellen.

Auch muss der Leser nicht vor Scham im Boden versinken, wenn er 'Peitsch mich aus', 'Mach mich wild' und so weiter lesen will. Der peinliche Gang in die Buchhandlung bleibt ihm erspart. Erotik ist gefragt, kurz und knapp sollte sie möglichst sein, als Appetithäppchen dienen. Spitzenreiter ist der BDSM Bereich, der fiktive Sklavenmarkt, der mich persönlich nicht sehr zum Schreiben anregt. Überwiegend Frauen werden dort wieder in eine entwürdigende Rolle gepresst, die sie schon zu lange gespielt haben. Sie sind die unterwürfigen Weibchen, die erniedrigt werden dürfen und dabei auch noch Spaß haben. So lange das Spielerei ist - okay, aber wenn da nur Brutalität und Vergewaltigungsfantasien das Feld bereitet wird, finde ich das fragwürdig.

Für Kurzgeschichten ist ein Reader das optimale Medium. Eher ungeeignet für den Roman. Ein Großteil der 'hungrigen' Leserschaft verfügt über eins nicht mehr: über genügend Zeit. Bücher werden verschlungen statt genossen. Die Muße für längere Leseerlebnisse fehlt einfach.
Ich beobachte das sogar an mir.
Während ich mich in der Bibliothek, in der schon die Geräuschkulisse gedämpft und entspannend ist, mit ein paar Büchern in die Sofaecke setze und lese, bzw. in der Buchhandlung ebenfalls in Ruhe durchblättere, bin ich im Internet überhaupt nicht bereit, längere literarische Texte zu lesen und klicke nach 2-3 Absätzen sofort weiter. Weiter. Weiter. Weiter. Wohin eigentlich?
Bei einer digitalen Leseprobe möchte ich auch sofort im Geschehen sein, ich will kein langes Geplänkel vorher, während ich dem Printbuch Zeit gebe, sich zu entwickeln, und weil ich mit der Geschichte wachsen möchte.
Der Reader ist wie das Internet das Medium für unsere schnelllebige Zeit.



Freitag, 23. September 2011

Dem Ende entgegen

Seit dem Sommer bannt sie mich schon an den PC - meine nächste Kurzgeschichte. Ich will sie endlich abschließen, damit ich sie loslassen kann. Aber diese Geschichte hat wohl etwas anderes im Sinn. Vielleicht ist sie mit ihren 30 Seiten auch schon wieder viel zu lang, als dass ich so leicht  hinausgehen könnte.

Ich verwachse mit meinen Geschichten und verliebe mich grundsätzlich in meine, vornehmlich männlichen Protagonisten. Wen wundert das, schließlich erfinde ich sie auch. Oder backe sie mir. Dabei gewinnen sie manchmal Macht über mich.

Die Enden bereiten mir oft Probleme, am liebsten ist mir, da bin ich ehrlich, ein dramatisches Ende, leicht oder schwer, je nach Lust und Laune. Auf jeden Fall offen, ungewiss, zerstörerisch, manchmal auch unverständlich, weil ein Happy End für mich etwas Triviales hat.

Mit dieser neuen Story möchte ich genau das Gegenteil erreichen - ein versöhnliches Ende anbieten. Diese sind bei den LeserInnen nun mal beliebter. Soll ich trotzdem einen Konflikt andeuten?? Der irgendwann das Drama herbeiführen wird?

Ein dramatisches Ende kann abrupt erfolgen. Eine Story, die an einer beliebigen Stelle im Glück aufhört, statt weiter vor sich hin zu plätschern, stellt für mich ein kleines Problem dar. Wo und wann höre ich auf, damit es keine Endlosschleife wird?
Das sind Fragen, mit denen sich AutorInnen auch mal herumplagen.

Mittwoch, 21. September 2011

Man(n) kommt lieber ohne


Um mich herum beobachte ich eine gewisse Leichtsinnigkeit im Umgang mit Sex.

Während meiner REHA:
Die Klinik war Tummelplatz für schnellen Sex, anscheinend nutzten manche die REHA nur, um sich sexuell und emotionell neu zu orientieren. Einige, besonders Männer, gingen dabei richtig auf die Jagd, baggerten im Beisein der aktuellen Gespielin schon die nächste an. Einige hatten einen Verschleiß, mit dem sie eigentlich ins Buch der Rekorde gehörten…
Mann und Frau probieren halt gerne vorher aus. Schließlich werden Schuhe auch erst anprobiert.
In der Lounge der Klinik, in der Männerrunde, wo alle durchgehechelt wurden, die vorbeiflanierten, und wo ich gern ein paar Sitzplätze weiter still lauschte, brüsteten sich die XY Chromosomenträger damit, ohne Kondom zu vögeln.

Natürlich ist das Gefühlserlebnis 'ohne' besser, aber nur in einer dauerhaften Partnerschaft zu empfehlen.
Ich kenne Frauen, die sich überreden lassen, weil sie scharf auf den Kerl sind. Dieser ist auch nicht verhandlungsbereit, er greift sich eben gleich die Nächste, wenn die eine nicht will. Hinterher rennen sie in Panik zum Arzt und lassen einen Aidstest machen. Diesen oder ein Gesundheitszeugnis als Erstes einzufordern, würde die erotische Aura sofort zerstören.

Die vorherigen Dialoge hören sich so ähnlich an:
  • Ich bin sonst treu, das kannst du mir glauben
  • Natürlich bin ich gesund, was denkst du? (manche wissen gar nicht, mit welchen Krankheiten sie schon jahrelang herumlaufen, es heißen nicht alle Geschlechtskrankheiten AIDS)
  • Normalerweise bin ich vorsichtig, aber ich traue dir, ich spüre das.
Wer verlässt sich nicht gern auf seinen Bauch? Doch was ist, wenn darin Schmetterlinge umhertanzen?

Mir liegt es fern, mich als Moralwächterin aufzuspielen, und in meiner Literatur verzichte ich gern auf die lästige Frage der Verhütung und das Thema Schutz vor Krankheiten. Es reicht schon, wenn ich mich damit im realen Leben befassen muss.
Das Verhütungsdilemma, bzw. die weibliche Fruchtbarkeit alle 28 Tage ist die überflüssigste Einrichtung der Schöpfung für die menschliche Spezies überhaupt. Genauso fragwürdig wie die Tatsache, dass unsere Zähne nur einmal nachwachsen. Beides ergibt keinen erkennbaren Sinn, und beides könnte genauso gut anders sein. War aber nicht vorgesehen.

Erfahrungen mit Kondomgegnern bei Singlebörsen und Vermittlungen:
Wer in speziellen Portalen auf Suche geht, muss damit rechnen, dass sich dort Leute tummeln, die nicht treu sind. Ebenso findet man dort regelrechte Abschlepper- und Trophäensammler. Sich von denen eine stabile, monogame Partnerschaft zu erhoffen, ist naiv. Und doch gibt es diese gutgläubigen Opfer, -meistens sind es Frauen-, die immer wieder auf diesen Typus hereinfallen. Meine ältere Arbeitskollegin ist eine davon. Als ewiger Single, ist sie nun mit 50 Jahren von einer regelrechten Torschlusspanik befallen. Sie verzichtet 'ihm' zuliebe immer auf das Gummi. Bei den vielen unbekannten 'Ihms' lohnt sich nicht einmal den Namen zu merken.

Sonntag, 18. September 2011

Der Meatgrinder bei SW

Viel Arbeit hätte ich mir im Vorfeld sparen können, wenn ich meine KG zuerst bei smashwords veröffentlicht hätte. Da aber alle Aktionen nur in Englisch erklärt werden, schreckte mich das zunächst erst einmal ab. Doch dann befasste ich mich mit dem Premium Katalog, ohne den kein Text die Schwellen zum Apple Store überschreiten wird.
Meiner Bequemlichkeit musste ich also einen Tritt in den Hintern geben und mich intensiv mit der Übersetzung der Anforderungen zur Aufnahme in den Katalog beschäftigen. Auch mit WORD habe ich mich jahrelang so weit arrangiert, dass ich die Funktionen mir anpasste und viele Dinge so ausführte, wie sie laut smashwords Style Guide verboten sind.  Zum Beispiel die Einzüge der Absätze mit der Tabtaste setzen.
Ich wählte auch gern exotische Schriften und Übergrößen für die Überschriften.
Da wurde ich vom Style guide schnell in die Knie gezwungen. Der Meatgrinder war erbarmungslos und erlaubte nicht die kleinste Schlamperei. Auf das Ergebnis kann ich stolz sein. Auto Vetter ließ mich die Schranke passieren und meldete: keine Fehler!! Schön.
Ob ich das Gleiche mit meinem Romanmanuskripten mache, die noch herumliegen, ist noch ungewiss.

Donnerstag, 15. September 2011

XinXii

Das Einstellen bei XinXii ist völlig problemlos. Nach der Registrierung kann sofort das Manuskript hochgeladen werden. Dieses habe ich in Word erstellt und dann mit Calibre (ein Hoch auf dieses Konvertierungsprogramm) ins Mobi und ins ePub Format konvertiert. Somit kann die Geschichte auf den gängigen Readern gelesen werden.
Möglich ist auch eine Veröffentlichung im PDF Format, und in diesem Format werden bei XinXii auch viele Texte verkauft.
Ob die Autoren auch bedenken, das ein PDF Dokument leicht zu kopieren und auszudrucken ist? Diese Möglichkeiten schalte ich im Vorfeld weitgehend aus, indem ich mir das Manuskript selbst zusende bzw. jemanden beauftrage, es mir zu schicken. Ich lösche auch nicht die ersten Entwürfe auf dem PC und hebe auch die Papiernotizen auf.
Vor Piratierie schützt das nicht 100tig, aber vor Copyrightstreitigkeiten.
Das upgeloadete Manuskript ist sofort als eBook verfügbar bei XinXii, wodurch sich diese Plattform von einigen anderen unterscheidet.
Der Autor sieht auch sofort auf seinem Dashboard die Zahl der Views und der Downloads. Nimmt er Änderungen vor, werden sie sofort ohne Wartezeit übernommen.
Eine Leseprobe kann im PDF Format eingestellt werden. Sie öffnet sich sofort auf dem Desktop und muss nicht heruntergeladen werden.
Ich habe bei XinXii nur Pluspunkte zu vergeben.

Für wen schreiben AutorInnen

Als eine meiner Freundinnen meine Kurzgeschichte 'Schau mir zu' lesen wollte, war ich zunächst begeistert. Im Freundes-und Bekanntenkreis schmückt eine Autorin sich mit diesem Genre nicht sehr, und dort sieht es mit Testlesern nicht gut aus. Aber diese Freundin hatte mit mir sehr offen über ihre eigenen erotischen Vorlieben und Defizite gesprochen, die sie erst nach der Trennung von ihrem Mann richtig erkannte.

Ihr gefiel die Geschichte. Dann gab sie sie ihrem Freund, besser gesagt: ihrem Lover. Bei ihren gegenwärtigen, kurzen Affären ist Partnerschaft oder Beziehung nicht der richtige Begriff.

Bei einem Besuch lernte ich ihn kennen. Meine Freundin brachte auch ziemlich schnell das Thema auf die Geschichte. Doch der Mann wusste in dem Moment nicht, dass ich die Autorin war, denn ich hatte sie unter Pseudonym veröffentllicht. Deshalb sagte er unverblümt seine Meinung. Sie baute mich nicht auf. 'Viel zu langatmig' waren seine Worte. Du musst direkter schreiben. Und als Beispiel brachte er dann gleich den neuen Bestseller von Roche. Das wollen Leser (Männer???) lesen.
Roche als Vorbild für erotische Literatur? Ich hoffe sehr, dass diese Art der Literatur bald wieder unter den Grabbeltischen verschwindet, besser noch in der Altpapiersammlung vergammelt. Oder in der Kanalisation.
Der nächste findet die Geschichte vielleicht zu deftig, dem übernächsten Leser fehlen Details und der überübernächste möchte mehr Schauplätze….
Für wen schreibe ich eigentlich, überlegte ich. Nur für mich allein natürlich nicht, denn dann würde das Tagebuch schreiben ausreichen. Ich schreibe, damit ich gelesen werde. Aber ich schreibe auch das, was ich vertreten kann. Ich werde auch meine Sprache nicht ändern, nur weil ein Mann das so möchte. Ganz sicher weiß ich, dass meine Texte ihre Liebhaber haben.
Erotik bekommt bei mir die Chance sich zu entwickeln. Erotik ist für mich ein Raum in einem Haus, den ich durch eine Tür betreten möchte. Und danach möchte ich nicht sofort in der Toilette stehen.
Bin ich die Einzige?

Mittwoch, 7. September 2011

Noch immer Baustelle

Dieses Blog wächst. Aber es ist noch im Aufbau. Die meisten Links führen zu Seiten mit Inhalt.
Über 18 hat bisher noch keinen Content.
Ich muss mich mal positiv über die Benutzerfreundlichkeit einer Blogplattform wie dieser hier auslassen.
Schon allein dieser Wahnsinn an Funktionen! Man findet sich sofort zurecht. Fehlt noch was? Ich denke nicht. Bisher kein Kontra.

Plaudereien aus dem Schmuddelstübchen

Auch ich bekenne mich schuldig, als Autorin ein Genre zu nutzen, das gewisse zwischenmenschliche Interaktionen als dankbares Potential  nutzt. Erotik mag ich das Ergebnis nicht mehr nennen. All das, was da oft in den Literaturkosmos geschleudert wird, befremdet mich zutiefst.

Für mich war Erotik immer ein Begriff, der aus purem Sex eine Sache mit Gefühl machte. In diesem Wort klingt Leidenschaft und Sinnlichkeit, es versprüht den Duft von Sandelholz und Jasmin, Tantra, Magie und Spiritualität.
Deswegen Spiritualität, weil man nicht weiß, was da mit einem passiert.  Es handelt sich um andere Sphären. Um es schlichter ausdrücken:
Wir sind weggetreten.
Aber dafür muss man Antennen und Sensoren haben. Beim Sex nach Strichliste und für Einträge ins Buch der Rekorde wird niemand sie spüren.

Sex klingt nach Fortpflanzung und Arterhaltung, nach Biologieunterricht. Nach Aufklärung, die schon im Kindergarten beginnt. Nach Rauf und Runter, nach Aufhüpfen, nach dem Quickie zwischen 12:00 und Mittag, nach dem One-Night-Stand mit dem Namenlosen.
Für mich ist Erotik Kunst, egal ob auf der Leinwand oder auf Foto- oder als Buchstaben auf weißem Papier. Die Leinwand und das Fotopapier haben sich die Sparte weitgehend erhalten. Sie wird noch nicht von der Pornografie unterwandert.

Trotzdem war meine erste Frage, bevor ich meine Literatur veröffentlichte: Schreibe ich tatsächlich über Erotik? Die Antwort ist und bleibt Ja, denn zwischen Erotik und Pornografie gibt es keine Feinabstufung mehr. Und eine Vorstufe von Erotik gibt es auch nicht.   

Dienstag, 6. September 2011

Vorschau auf die nächste Geschichte...

Auf dem Weg vom Gänsemarkt zum Jungfernstieg gab es plötzlich einen so heftigen Platzregen, dass sie sofort durchnässt waren. Da es nicht aufhörte, liefen sie in Richtung der U-Bahnstation, während das Wasser vom Kopf auf die Kleidung perlte. Lona trug nur einen kurzen Jeansrock und ein dünnes, ärmelfreies Shirt, das sich um Bauch und Brüste legte und die harten Brustwarzen deutlich abzeichnete. Das konnten selbst die langen Haare nicht verbergen.    
Maurice zog sie an der Hand hinter sich her und drängte sie in eine Nische zwischen zwei Häusern. Er drückte sich so dicht an sie, dass sie seine Erektion spürte. Er legte seine Hände an ihren Hals und zog den Kopf zu sich her, um sie zu küssen. Warm und wild legten sich seine Lippen auf ihre, wild umkreiste seine Zunge ihre. Noch wilder griff er nach ihrem nassen Schopf, durchmengte die Haare und versuchte sie, zu entwirren, bis sie irgendwann ›Au‹ schrie. Er gebärdete sich wie ein Tier, das die Kontrolle verlor. Begann so der Sex wie sie ihn vorher auch erlebt hatte?

Über mich

Als Florella Sander schreibe ich ausschließlich erotische Literatur in eBook Form, dabei bevorzuge ich  Kurzgeschichten.
Mein Autorenname ist ein Pseudonym. Ich habe mich dafür entschieden, weil ich neben Erotik auch noch andere Genres bediene. Viele Leser, und nicht nur die, haben bei dem Thema Berührungsängste. Sie vermeiden die Kommunikation.

Die Schmuddelecke ist nicht meine, Pornografie hat bei mir keine Chance, und den BDSM Hardcore Bereich schließe ich ebenfalls aus. Sexismus vermeide ich, auch in der Erotik ist mir Gleichberechtigung lieber. Derbe, vulgäre Sprache lehne ich ab, und ich versuche, meine Geschichten in einen ästhetischen Rahmen zu passen.
Mein favorisiertes Thema ist die leichte, sexuelle Abweichung, die nicht als Störung definiert ist, obwohl das auch relativ gesehen werden mag.
Liebe, Libido, Leidenschaft - da ist immer eine gewisse Magie und Spiritualität mit im Spiel. Und wenn du/Sie als Leser diese spürst/spüren, dann hast du/haben Sie mich richtig verstanden. 

Mein erstes Buch ist gerade bei Amazon erschienen. Es heißt 'Schau mir zu'.